Die Presse-Section ist aktualisiert. Eikes und mein bärtiges Grinsen ziert nicht nur die Seiten von einer spanischen und zwei französischen Zeitungen, sondern strahlt auch aus vier deutschen Lokalzeitungen. Die Scans und PDFs von vier Artikeln, die im August und im September erschienen sind, sind endlich online.
In der Rhein-Neckar-Zeitung befinden wir uns in guter Gesellschaft, der Radverkehr ist dort sehr präsent. So wird auf unserer Seite von vier Radfahrern berichtet. Zwei in karitativer Mission, einer, der besoffen auf die Fresse geflogen ist, und schließlich der vierte, der so breit war, dass er mit auf die Wache musste.
Für Zahlenfreunde an dieser Stelle eine der Eitelkeit zollende Statistik. Fast eine Million mal wurde der Begriff “Pamphambike” auf ein Zeitungspapier gedruckt:
| Datum | Zeitung | Ort | Auflage |
| 15.7.2010 | Diario de Navarra | Pamplona | 60.320 |
| 28.7.2010 | La Montagne | Clermont-Ferrand (Auvergne) | 199.808 |
| 5.8.2010 | L’Est Republicain | Nancy | 106.970 |
| 16.8.2010 | Rhein-Neckar-Zeitung | Heidelberg | 92.188 |
| 23.8.2010 | Westfalenpost | Hagen | 115.239 |
| 24.8.2010 | Soester Anzeiger | Soest | 35.868 |
| 1.9.2010 | Elbe Wochenblatt | Hamburg | 365.000 |
| Summe: | ~ 975.000 |
Viel wichtiger jedoch ist die Gewissheit, die sich langsein einstellt. Eine in einem Interview geäußerte Hoffnung hat sich mit der Tour erfüllt:
“Vielleicht hat die ein oder andere Begegnung dazu beigetragen, Anreize zu liefern, etwas längst vorgehabtes zu verwirklichen. Das können unterschiedliche Dinge sein. Für den einen ist es vielleicht wichtig, sich selbst noch mal an seine körperlichen Grenzen zu bringen, für den anderen ist es überfällig, einen Streit zu begleichen. In jedem Fall aber führt es weg vom Materiellen hin zu dem, was das Leben ausmacht!”
Fast eine Million Mal wurdet ihr schillernd, beradet und bärtig abgedruckt. Gratulation – gute Propaganda für einen guten Zweck, wie ich von den gespendeten Rädern im letzten Artikel herauslese.
Die Artikel ziehen sich quer durch Europa und quer durch Deutschland.
Jedoch was ist aus dem Interview im Hamburger Abendblatt geworden, wie ich mich entsinne war doch da noch was, direkt nach eurer Ankunft, oder war es doch nur das Elbe Wochenblatt?
Habt ihr eigentlich auch direkt Zeitungen, Radio oder gar Fernsehen angeschrieben, oder euch nur eitel zurück gelehnt und abgewartet, dass die Schar Presse auf euch hellhörig wird
Gratulation
Danke!
direkt Zeitungen, Radio oder gar Fernsehen angeschrieben
Bei so umweltfreundlicher, stiller Fortbewegung würde selbst der aufmerksamste Lokaljournalist uns überhören. Deshalb habe ich ein wenig nachgeholfen und die Kontakte aktiv hergestellt.
Ein Abendblatt-Journalist wollte eigentlich zum Zieleinlauf kommen. Mit der Absage verlief auch sein Interesse im Sande.