Euphorie und Adrenalin

Der fünfköpfige Euphorie-Express verfügte gestern noch über eine gute-Laune-Garnitur aus Javier, der den gesamten Juli mitfährt, aus David und Daniel, die uns den ersten Tag eskortieren und aus Eike und mir. Heute sind wir nur noch zu dritt.
Javier, der heiße Hund, streift zu Beginn des Tages sein versifftes, ehemals weißes San-Fermin-Outfit ab. Von oben bis unten befleckt waren seine Kleidungsstücke. Der liebenswürdige „regalo abrazos“-Schriftzug – „Umarmungen zu verschenken“ – prangte unüberlesbar in handschriftlicher Edding-Ästhethik auf seinem Rücken. Doch für den zweiten Tag hat sich Javier in Schale geworfen. Weil wir jetzt nur noch zu dritt sind, und der Tag mit dem Überwinden der Pyrenäen beginnt, muss er sich gedacht haben: „Ein bisschen psychologische Kriegsführung kann nicht schaden“. Der Anfang der Tagesetappe heißt Pyrenäenüberquerung, über den Bentarte-Pass. Dieser Pass hört auf die Zahlen „400 Höhenmeter auf 4 Kilometern“ mit „25 Prozent Steigung“. Javiers neues Trikot ist strahlend weiß mit großen roten Punkten – Es funktioniert, Javi lässt uns hinter sich und wird Sieger in der Bergwertung.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Pyrenäen, unterwegs

Eine Antwort zu “Euphorie und Adrenalin

  1. Gisa

    Javi, du siehst klasse aus.

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