Schreier und Märkte

Genau rechtzeitig zum Markt am Sonntag erreichen wir Saugues (?). Hier auf dem Dorf, mitten im Zentralmassiv, gibt es andere Ware als gewohnt. Keine Fische, keine Palmen, kein Obst und kein Gemüse geht über die Standtheke. Hier wird Handfestes verkauft. Sägemesser, Taschenmesser, Ferngläser, deftiger Käse, fettige Salami, riesige Laibe knusprigen Bauernbrots und allerlei frische und eingelegte Pilze.
Für die Touristen gibt es geschnitzte Figürchen, gebrannte Nüsse und Zopf.
Der Mann am Konditorei-Stand ist der geborene Verkäufer. Er haut die Ware raus, als stünde Frankreich vor dem Untergang. Ganze Stücke Brioche bietet er zum Probieren an. Eine Minute bis Weltuntergang. Die flockig-sanft gebackenen Blaubeer-Brioches mit Zuckerguss und ihre großzügige Portionierung verleiten alle zum Kauf. Zopf mit ganzen Erdbeeren, Zopf mit Himbeeren, Kuchen mit Walnüssen – Ältere Herrschaften kaufen ein Kilo Kuchen für 20 Euro, Touristen kaufen zwei-mal 300 Gramm, Pärchen nehmen gleich was für die Großeltern mit.
Wir kaufen bescheidene zwei Stücke zum Sofortverzehr.

(Foto Marktstand)

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2 Kommentare

Eingeordnet unter Margeride, unterwegs

2 Antworten zu “Schreier und Märkte

  1. lutz

    alles lüge. ihr wollt mich nur anlocken: erst die story mit dem pengohrehsäng und jetzt 20 kilo blaubeerbrioche.
    p.s.: ich folgere: jeder von euch beiden hat jetzt für 10 eur kuchen!

  2. theresa

    am wochenende beschert mir mein rückweg nach hause einen 5stunden aufenthalt in sofia – bei kiloweise schokobrioche werd ich mich wie die könige in frankreich fühlen!!!

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