Tagesarchiv: 4. August 2010

2 Tage Verspätung

Der Jura verlangt uns mehr ab als erwartet. Zwei Tage Schietwetter, nachts 6 Grad, heute schön. Mit Sonnenbrand.
Wir kommen wahrscheinlich zwei Tage später in Hamburg an, am 27. August. Ab Paderborn bekommen wir außerdem Verstärkung aus Tirol.

Details in den Route-Tabellen, die jetzt wieder geöffnet werden können.

Blogeinträge kommen in drei Tagen online, am Ruhetag in Basel.
In der Zwischenzeit eine kleine Anekdote aus Pontarlier, geschehen nach einem Interview mit der Lokalpresse:

Sitzen in Pontarlier im Café. Zahlen mit Kreditkarte (Geld leer). Eike geht raus, Geld abheben und Pains aux raisains kaufen, für Wechselgeld, Kellner hat sich Trinkgeld verdient. Eike kommt nach fünf Minuten zurück, mit zwei Bananen in der Hand.

„Lass gleich mitm Fahrrad nach ner Bäckerei kucken. Ich bin wirklich nicht fürs zu Fuß gehen gemacht.“

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Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel

Anstrengend ist das schon, so eine Mountainbike-Reise. Aber nicht in erster Linie das Radfahren selbst, die langen Steigungen und die technisch anspruchsvollen Abschnitte mit schwerem Rucksack. Weder das draußen Schlafen, das wenig-Dabeihaben, noch das ständige Unterbrechen zum Weg wiederfinden oder Platten reparieren.
Am Nervenaufreibensten ist das Gedudel in den miesen Cafés, Bars und Restaurants der Provinz.
Der Wiedereintritt in die Zivilisation – Um aufrecht zu sitzen, um sich im Trockenen aufzuwärmen, um mal wieder eine richtige Mahlzeit einzunehmen, um Netbook und Handy aufzuladen, um unter Leuten zu sein, um einen Spiegel zu sehen und ein Klo zu benutzen, um vielleicht sogar ein freies Drahtlos-Internet zu finden – Wird teuer erkauft, mit einem ungebetenen Folterprogramm aus penetranter Ramsch-Akkustik. Charts, Oldies, hektische Nachrichten in aller Kürze, Werbung – Das Ertragen dieses heftigen Kontrastprogramms, dem Kontrast zum Rauschen der Blätter, zum Surren der Reifen, zum Krachen der Äste und zum Wachsen des Grases, das ist die wahre Herausforderung.

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