Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel

Anstrengend ist das schon, so eine Mountainbike-Reise. Aber nicht in erster Linie das Radfahren selbst, die langen Steigungen und die technisch anspruchsvollen Abschnitte mit schwerem Rucksack. Weder das draußen Schlafen, das wenig-Dabeihaben, noch das ständige Unterbrechen zum Weg wiederfinden oder Platten reparieren.
Am Nervenaufreibensten ist das Gedudel in den miesen Cafés, Bars und Restaurants der Provinz.
Der Wiedereintritt in die Zivilisation – Um aufrecht zu sitzen, um sich im Trockenen aufzuwärmen, um mal wieder eine richtige Mahlzeit einzunehmen, um Netbook und Handy aufzuladen, um unter Leuten zu sein, um einen Spiegel zu sehen und ein Klo zu benutzen, um vielleicht sogar ein freies Drahtlos-Internet zu finden – Wird teuer erkauft, mit einem ungebetenen Folterprogramm aus penetranter Ramsch-Akkustik. Charts, Oldies, hektische Nachrichten in aller Kürze, Werbung – Das Ertragen dieses heftigen Kontrastprogramms, dem Kontrast zum Rauschen der Blätter, zum Surren der Reifen, zum Krachen der Äste und zum Wachsen des Grases, das ist die wahre Herausforderung.

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Frankreich, unterwegs

Eine Antwort zu “Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel

  1. lutz

    ich weiß gar nicht, was ihr zu meckern habt!

    schuhe kaufen bei deichmann ohne „i can get no satisfaction“ oder “ oh sohle mio“ ein traum für jede frau; sanfte geburt im uke kreissaal ohne „born to be wild“? entspannt nicht wehentlich. oder die uva resistente variante von creedance clearwater revival: „have you ever seen the rain?“ oder gar „speed king“von deep purple in jedem wartesaal alternativ orientierter seniorenheime. nun ja:“here comes the sun… düdel, düdel“ gesäuselt während eurer jura-tour von den tannenspitzen würd euch auch nicht gerade anspornen?

    wie wär´s mal mit ner audiodatei: „best of graswachsen“ oder „unterzuckertes schnarchen an morgentau, stereo“, „frankophile reifenprofile im duett“ in dolby surround“, „plane aufspannen ohne zu fluchen“ als didaktisch aufgebaute compilation? usw. usw.

    ich werd also cat stevens wieder absagen, der sollte beim einzug in eimsbüttel :“here comes my baby!“ auf der apostelkirchentreppe sitzend zum besten geben. mein rotkehlchen wird euch was zwitschern. bitte sehr.

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