Regina

Vor zwei Jahren, da hat sich Regina von ihrem Mann getrennt. Bei ihrem Vater, dem alten Choleriker, wollte sie mit ihrer erwachsenen Tochter nicht einziehen. Ein bisschen Geld hatte sie gespart, und kaufte sich ein altes Fachwerkhaus aus dem 17. Jahrhundert.
Neben ihrem Job als Krankenschwester entwickelte sich das Haus zur perfekten Frust-Therapie für die gescheiterte Ehe. Jeden Abend, jeden Samstag, jeden Sonntag: Tapeten abziehen, Balken freilegen, Teppiche ‚rausreißen, Böden abschleifen, Putz abschlagen – Den körperlichen Tätigkeiten waren keine Grenzen gesetzt. So bewegend war dieser Befreiuungsschlag, dass Regina keine Minute davon abweicht, uns die Renovierung in jedem Detail zu schildern.
Zwei Stunden brav zuhören für eine warme Mahlzeit, eine warme Dusche, eine dicke Portion Gastfreundschaft, eine gemütliche Nacht im neuen alten Haus und ein entspanntes Frühstück mit Tochter Lisa. Die Frikadelle am Ohr – Eine ungewohnte Abwechslung zum Rede und Antwort stehen über unsere Radreise.

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Ein Kommentar

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Eine Antwort zu “Regina

  1. lutz

    danke regina, danke.
    in jedem haus steckt auch ein heim.

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