Ben

Er schlägt sich ganz wacker, dieser Ben. Vor ein paar Jahren organisierte er mit Eike die Karlsruher Fußball-Uniliga, jetzt wagt er sich für zwei Tage auf Pamp-Ham-Bike-Tour. Den Nachmittags-Sprint von Karlsruhe nach Heidelberg erledigt er mit Bravour. Auch als der Wettergott sich am nächsten Tag ungnädig stimmt, als es graut und nieselt, während wir ein Stück Neckar mitnehmen und bei Hirschhorn 500 Meter rauf in den Odenwald stechen, hält Ben die Geschwindigkeit. Sein Sattel drückt und der Umwerfer hakt, aber er lässt sich nicht beirren, 90 Kilometer lang. Von Erbach nimmt er schließlich den letzten Zug zurück nach Karlsruhe. Der Himmel weint, es fängt kräftig an zu schütten.
Wir essen in Ruhe unseren Falafel-Kebab auf und nutzen das letzte Tageslicht, um uns vom perfekt ausgerichteten Südwind noch 50 km Richtung Frankfurt tragen zu lassen.

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Polonaise Zieleinlauf: Am 27.8. wird geteilt!

  • Drei Einträge aus Basel sind online.
  • Routen-Tabelle auf dem neuesten Stand
  • Packliste entrümpelt
  • Aufruf: Den Zieleinlauf in zwei Wochen, am Freitag den 27.8., wollen wir nicht alleine bestreiten! Ruhm und Ehre sollen geteilt werden!
    Begleitung ist jederzeit, ab Buchholz jedoch im Speziellen willkommen. Radler aller Leistungsklassen sind herzlich eingeladen, uns auf den letzten Metern in die Hansestadt zu begleiten!
    Treffpunkt: 27.8., 12:00 Uhr vorm Bahnhof Buchholz.
    Wir setzen ein Zeichen für umweltverträgliche, ruhige Mobilität, für Vielfalt, für Bewegung, für Gemeinsamkeiten, für Facettenreichtum und gegen Armut!

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Karli, Karli

Befremdete Blicke landen auf dem Alternativschuhwerk. Um nicht zu clicken und zu clocken, streifen wir die Fahrradschuhe ab, um trotz niedriger Temperaturen sommerlich und unbeschwert durch Karlsruhe zu flippen und zu floppen. Es ist Ruhetag!

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Goldener Abschluss

Petrus ist heute gut gelaunt. Zum Abschluss der 177-km-Etappe schenkt er uns ein paar Strahlen Abendsonne, als wir durch Rastatt düsen und etwas später in Karlsruhe eintreffen

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Brumm brumm brumm

Bombastisch, diese Industrie. Es kracht, es ächzt, es dieselt, es stinkt und ist laut im Rhein-Hafen in Kehl. Die Geräusche der Zivilisation dringen umso lauter ins Ohr, je länger man vorher die Distanz zu ihnen gesucht hat. Eine gewisse Faszination lässt sich jedoch nicht leugnen. Sie sind auch cool, diese Rohre, diese Kräne, diese Dimensionen. Vor Allem vom gegenüberliegenden Ufer betrachtet, aus sicherer Distanz.
Plötzlich vergessen der kleine Moritz und der kleine Eike ihre Sehnsucht nach Natur, schmeißen die Gesellschaftskritik aus dem Fenster und schämen sich für ihre klitzekleinen Fahrräder. Sie entströmen der Welt der Radreisenden, nehmen die Vogelperspektive ein und werden auf dem Boden ihres Kinderzimmers, wie sie so im Handumdrehen den ganzen Hafen managen, zu Logistik-Profis. Schiff beladen, LKW abfahren, PKW-Unfall glimpflich ablaufen lassen, Seeungeheuer auftauchen lassen – Oh, Mutti ruft, essen ist fertig.

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Kenn‘ se Kinzig?

Die unerwartet angetroffene Idylle des Kinzigtals, die uns aus dem Schwarzwald zum Rhein führte, hätte foto-technisch einen sonnigeren Tag vertragen können.

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Andenken statt Umdenken

So eine schicke Kuckucksuhr, oder ein ganzer Schwarzwaldschinken, das wär natürlich ein super Andenken. Ich komme aber leider weder aus Japan, noch aus den USA, und viel Platz hab ich im Rucksack auch nicht mehr.
Ein Bad im Titisee muss trotzdem sein.

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