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Jux und Löscherei

Keine gute Idee, im Park hinter der Feuerwehrwache Biwak und Tarp aufzustellen. Die Kollegen der notorisch unterdrückten Pyromanie haben bei leichtem Dauerregen eine schlechte Zeit. Nichts zu löschen, nichts zu retten, nichts zu tun.
In Morteau liegt sowieso der Hund begraben. Selbst am Friedhof, wo wir für gewöhnlich unsere Trinkflaschen auffüllen, ist die Gruftie-Dorfjugend freundlich und harmlos.
Verständlich, dass bei den unterforderten Brandlöschern Gelüste aufkommen, den zwei schlafenden Radlern nach einer Regennacht die Heringe aus der Erde zu ziehen und sie unter der nassen Plane zu begraben.

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Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel Dudel

Anstrengend ist das schon, so eine Mountainbike-Reise. Aber nicht in erster Linie das Radfahren selbst, die langen Steigungen und die technisch anspruchsvollen Abschnitte mit schwerem Rucksack. Weder das draußen Schlafen, das wenig-Dabeihaben, noch das ständige Unterbrechen zum Weg wiederfinden oder Platten reparieren.
Am Nervenaufreibensten ist das Gedudel in den miesen Cafés, Bars und Restaurants der Provinz.
Der Wiedereintritt in die Zivilisation – Um aufrecht zu sitzen, um sich im Trockenen aufzuwärmen, um mal wieder eine richtige Mahlzeit einzunehmen, um Netbook und Handy aufzuladen, um unter Leuten zu sein, um einen Spiegel zu sehen und ein Klo zu benutzen, um vielleicht sogar ein freies Drahtlos-Internet zu finden – Wird teuer erkauft, mit einem ungebetenen Folterprogramm aus penetranter Ramsch-Akkustik. Charts, Oldies, hektische Nachrichten in aller Kürze, Werbung – Das Ertragen dieses heftigen Kontrastprogramms, dem Kontrast zum Rauschen der Blätter, zum Surren der Reifen, zum Krachen der Äste und zum Wachsen des Grases, das ist die wahre Herausforderung.

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